Ärzte

Unsere Zahn­ärzte im Dialog

Hinter unserer Praxis Zahn­arzt Richert & Kollegen stehen wir als Menschen mit Erfah­rung, Haltung und Persön­lich­keit. Auf dieser Seite lernen Sie unsere Zahn­ärzte kennen: Was ihnen an guter Zahn­me­dizin wichtig ist, was sie quali­fi­ziert und was sie antreibt. So wissen Sie schon vor Ihrem ersten Termin, wem Sie Ihr Lächeln anver­trauen.

Stefan Richert

Manche beruf­li­chen Wege entwi­ckeln sich erst mit der Zeit. Bei Stefan Richert waren es ganz unter­schied­liche Erfah­rungen, die ihn Schritt für Schritt in die Zahn­me­dizin geführt haben – und die seine Art im Umgang mit Menschen bis heute mitbe­stimmen. Ein Gespräch über Umwege, Schlüs­sel­mo­mente und prägende Begeg­nungen.

 

Herr Richert, Ihr Weg in die Zahn­me­dizin war alles andere als gerad­linig. Was hat Sie geprägt?

Ich bin in einer großen Familie im Olden­burger Land aufge­wachsen. Es war ein lebhaftes Zuhause, in dem ich früh Verant­wor­tung über­nommen habe. Nach der Real­schule habe ich zunächst eine Ausbil­dung zum Verfah­rens­me­cha­niker gemacht, später folgte der Zivil­dienst in einer neuro­lo­gi­schen Klinik. Diese Zeit hat mich gelehrt, Menschen aufmerksam zu begegnen und nicht vorschnell zu urteilen.

Wie entstand der Wunsch, in die Medizin zu gehen?

Ein prägender Moment war für mich der Jakobsweg. Dort hatte ich Zeit, nach­zu­denken, und zum ersten Mal den klaren Gedanken, mit Menschen arbeiten und ihnen helfen zu wollen. Ich habe mein Abitur nach­ge­holt, zunächst ein Jahr Biome­dizin in Brüssel studiert und schließ­lich einen Studi­en­platz in der Zahn­me­dizin am UKE Hamburg erhalten.

Wann war für Sie klar, dass Zahn­me­dizin der rich­tige Weg ist?

Das wurde mir gleich zu Beginn des Studiums klar. Im tech­nisch-propä­deu­ti­schen Kurs sollten wir einen Zahn aus Wachs formen. Dabei habe ich sofort gemerkt, wie sehr mir die Verbin­dung aus Präzi­sion, Hand­werk und medi­zi­ni­schem Arbeiten liegt.

Welche Stationen waren für Ihren beruf­li­chen Weg wichtig?

Nach der Appro­ba­tion 2019 folgten mehrere Stationen in der Assis­tenz­zeit, die mich fach­lich und mensch­lich geprägt haben. 2023 habe ich schließ­lich die Praxis in Bremer­vörde über­nommen.

Worauf liegt heute Ihr fach­li­cher Fokus?

Beson­ders wichtig sind mir Präven­tion und Implan­to­logie. Mein Ziel ist es, Fehlendes funk­tio­nell zu ersetzen und Zähne möglichst lang­fristig zu erhalten. Dafür bilde ich mich konti­nu­ier­lich fort, unter anderem in der Parodon­to­logie und Implan­to­logie.

Was ist Ihnen im Umgang mit Pati­en­tinnen und Pati­enten wichtig?

Mir ist wichtig, dass sich niemand recht­fer­tigen muss. Viele Menschen kommen mit Unsi­cher­heit oder schlechten Erfah­rungen. Ich möchte ihnen offen, respekt­voll und ohne Vorur­teile begegnen.

Wie sieht für Sie ein guter Ausgleich zum Praxis­alltag aus?

Zeit mit meiner Familie gehört für mich genauso dazu wie Dinge, für die ich mich auch privat begeis­tern kann: kochen, wandern, Musik hören und mich mit tech­ni­schen Entwick­lungen beschäf­tigen. Das ist es, was mir Boden­haf­tung gibt und mich wieder bei mir ankommen lässt.